Willkommen in der Pfarre Gurgl

Patrozinium zum Hl. Johannes Nepomuk 
Die Pfarre Gurgl ist mit 1930 m Seehöhe das höchstgelegene Kirchdorf Tirols.
Obwohl die Pfarre mit in etwa 480 Einwohnern klein ist, umfasst sie trotzdem insgesamt drei Gotteshäuser in den Ortsteilen: Obergurgl, Hochgurgl und Pill/Angern (Untergurgl)

Kirche ist mehr ......
Wir sind nicht auf der Erde, um ein Museum zu hüten,
sondern um einen Garten zu pflegen,
der von blühendem Leben strotzt und für eine schöne Zukunft bestimmt ist.
(Johannes XXIII).

GEDANKEN ZUM SONNTAG
Wo bleibt Gottes Ehr, sind viele Kirchen jetzt bald leer?
Die Glocke ruft zum heilg‘en Ort, doch muss so mancher zu Spiel und Sport.
Entflieht mit Reisebus und mit der Bahn, kein Gottesdienst im Tagesplan.
Der Eine rast mit dem Auto durch die Welt, der Andre oft sein Feld bestellt.
Der Dritte werkt in seinem Haus, so treibt man Gottes Segen aus.
Ist Sonntag nicht der Tag des Herrn, erlischt am Himmel Stern um Stern???
Ist Gottes Wille nicht mehr Norm, verliert das Leben Halt und Form???
Macht man zur rechten Zeit nicht kehrt, wird man auf andre Weis‘ belehrt.
Es löst sich alle Ordnung auf, das Unheil nimmt nun seinen Lauf.
Nicht Gott lässt seine Welt im Stich, nein umgekehrt verhält es sich!
Ja in den Himmel wächst kein Baum, Glück ohne Gott – das bleibt ein Traum!
 (unbekannt) 

Schutzengel Kirche

in Hochgurgl

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Kirche zu St. Josef

in Untergurgl

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Bergsteigerkapelle

zum Hl. Bernhard in Kressbrunnen

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Sonntag, Juni 27, 2021, 10:47 | Keine Kommentare »

Ein besonderer Anlass. Nach sovielen Jahre konnte in diesem Jahr wieder einmal eine Firmung bei uns in Gurgl stattfinden. Unser Pfarrer Stefan Hauser erhielt vom Bischof den Auftrag zur Firmspendung. Die Gurgler Kinder der vierten Klasse (Simon, Elena und Lea) und dritten Klasse (Philipp, Pius, Valentina und Lorenz) der Mittelschule konnten die Firmung in Gurgl empfangen.

 

Auch da hatten wir wieder mit dem Wetter Glück und es war ein schöner Tag. Das Thema war "Für die Sache Jesu brennen" 


Sonntag, Juni 27, 2021, 10:42 | Keine Kommentare »

Bei herrlichstem Wetter konnte in Obergurgl die Erstkommunion unserer fünf Kinder Theresa, David, Heidi, Toni und Cecilia stattfinden. Mit Abstand und Maske, trotzdem Besonders. 

 

Das Thema war in diesem Jahr "Unser Leben wie Jahresringe um die Mitte Jesu legen", wie ein Bäumchen in der Liebe Gottes wachsen.


Samstag, Januar 2, 2021, 09:52 | Keine Kommentare »


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Wir heilgen drei König mit unserem Stern,
wir loben Gott und preisen den Herrn.
Als Kaspar, als Melchior, als Balthasar auch,
voll Freude wir kommen nach sehr altem Brauch.

 
Ich bin der Stern und geh voran
und führ die Heiligen Drei Könige an.
Ich muss ihnen die rechte Straße künden,
damit sie den Weg nach Betlehem finden.

 
König Kaspar bin ich genannt
komm daher aus dem Morgenland.
Komm daher in großer Eil, in 14 Tag 500 Meil.
Melchores, Melchores tritt du herein.

 
Ich tritt herein durch diese Tür
und mach das heilige Kreuz dafür.
Das heilige Kreuz mit göttlichem Segen
hat uns Gott Vater vom Himmel gegeben.
Baltores, Baltores komm du herein.

 
König Balthores bin ich genannt
die Sonne hat mich schwarz gebrannt.
Ich tritt herein zum großen Fest
und grüß den Herrn und seine Gäst.
Der Stern führt mich zu Jesus Christ,
der heute Nacht geboren ist.

 
Uns hindert kein Schnee und kein Eis und kein Wind,
wir singen und bringen die Liebe dem Kind.
In Bethlehems Stall ist gebor’n Jesus Christ,
der Heiland und Retter für uns alle ist.

 
Die Heiligen Drei Könige mit ihrem Stern
Sie essen und trinken und zahlen nicht gern.
So hieß es früher in unserem Reim,
jetzt sammeln wir für die Heiden ein.
So gebet gut und teuer
so manch guten Euro,
den ihr durch uns schicken wollt,
er sei aus Kupfer, Silber oder Gold.

Wir essen und trinken nicht,
doch wenn ei Armer morgen spricht,
in Not vor eures Hauses Tür,
so gebt ihm eine kleine Gebühr.
Sonst habt ihr dieses Spiel nicht verstanden,
vom Engelsfrieden in unseren Landen,
dann hätten wir euch in dieser Nacht
die Weihnachtsbotschaft vergebens gebracht.

 
Wir sind die Kassier von diesen Kassen hier,
gebt uns bitte Geld für die Mission in der Welt.
Wir sammeln für Missionare aus fern und nach;
- in Asien, Afrika und Südarmerika.

 
Was ihr jetzt gegeben, wir danken Euch’s sehr!
Reich möge es lohnen der ewige Herr. 
Jetzt müssen wir gehen, sonst werden wir nicht gar
Wir wünschen euch allen ein gutes neues Jahr.


Donnerstag, Dezember 31, 2020, 11:00 | Keine Kommentare »

Liebe Gurglerinnen, liebe Gurgler!

Wir haben eben erst das Geburtsfest unseres Herrn Jesus Christus gefeiert. Sind wir davon nachhaltig berührt? Unsere Gedanken gehen, so wie ich das in meiner Umgebung beobachte, vielmehr zu Corona und deren Auswirkungen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen, die Krankheiten und Ansteckungsgefahren berühren einen existenziell und überrollen den Menschen. Die daraus erzeugten Ängste nehmen uns mehr als gefangen.

Gerade hier wird die Bedeutung von Weihnachten wieder deutlicher: Gott kommt in unser Elend, unsere Verlorenheit. Er nimmt daran teil und erlöst uns daraus. Der heutige Weltmensch sagt: Aber ich sehe nichts davon. Gottes Wege sind andere als die der Menschen. Denn auch vor 2000 Jahren haben sich Menschen das Kommen des Messias anders erwartet. Die Weisen aus dem Morgenland haben ihn in Jerusalem gesucht, die Pharisäer haben sich unter einem Messias ganz was anderes vorgestellt und selbst die Jünger Jesu haben noch nach der Auferstehung Jesus gefragt: „Herr, stellst du in dieser Zeit das Reich für Israel wieder her?“ (Apg 1,6)

Die Erlösung von allem Übel und das Paradies ist für das Jenseits vorbehalten. Die Erlösung in dieser Welt heißt, bei allem, was uns hier trifft, gelassen durch dieses Elend gehen in dem Bewusstsein, Gott geht mit uns. Mag die Impfung einen Schutz vor diesem Virus bringen, der nächste „Virus“ kommt bestimmt, ganz gleich, welcher Natur der „Virus“ ist, ob Erdbeben, Feuersbrunst, Orkanstürme, Überschwemmungen, Kriege, Hungersnöte oder wie sie auch heißen.

Das Interesse von uns Christen soll Gelassenheit und gelebte Hoffnung mitten in allem Leid sein. Der Text eines Liedes, das von vielen Menschen gern gesungen wird, weil es aufbauend ist, stammt von Dietrich Bonhoeffer, den er im Angesicht des Todes schrieb: Von guten Mächten wunderbar geborgen.

In diesem Sinn wünsche ich allen ein gesegnetes neues Jahr!
Pfr. Hannes Binder


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